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Wie Digitalisierung mit externer Unterstützung gelingen kann; Erfahrungssammlung aus unseren Projekten, 01.10.2019

Wie Digitalisierung mit externer Unterstützung gelingen kann; Erfahrungssammlung aus unseren Projekten, 01.10.2019

Change Management/Transformation

Heute geben wir Ihnen einen Einblick in unsere Digitalisierungsprojekte und teilen unsere Erfahrungen  in mittelständischen sowie Kleinunternehmen mit Ihnen. Im Anschluss finden Sie einen roten Faden, der Ihnen als Überblick bei Ihrem Digitalisierungsvorhaben dienen kann.

Gleich vorweg – neben der Einbeziehung sowie Schulung der  MitarbeiterInnen ist das eigene Datenmodell ein entscheidender Erfolgsfaktor, um von den Vorteilen der Digitalisierung zu profitieren. Eine konsequente und stetige Prüfung ermöglicht, dass alle Abteilungen/Bereiche von den neuen Möglichkeiten der Digitalisierung profitieren können.

Worauf wir bei der Durchführung von Digitalisierungsprojekten gestoßen sind, und von welchen Erkenntnissen wir profitiert haben, finden Sie punktuell aufgezählt:

  1. Im Unternehmen Bewusstsein und Aufmerksamkeit über die Veränderungen schaffen, MitarbeiterInnen einbeziehen und ins Boot holen sowie Schulungen fördern
  2. Bestehende Vision und strategische Ziele nutzen, neu ausrichten oder anpassen unter Bedachtnahme der Disruption bzw. digitalen Potentiale (Erstellung einer digitalen Vision)
  3. Evt. neue Innovationsmethoden etablieren  (z.B. die Einführung einer Business Model Canvas – siehe hierzu unser Blog vom 03.06.2019 – das frühe Einbeziehen von Feedbackschleifen beschleunigt Innovations- und Lernprozesse) 
  4. Status Quo der Digitalisierung im Unternehmen erheben, bestehende Datenquellen analysieren
  5. Organisiation und Prozesse hinterfragen, neu gestalten oder  anpassen

    Einige beispielhaft formulierte Fragen können für die Organisation sowie Prozessgestaltung ausschlaggebend sein:

    • Was läuft in den Geschäftsprozessen rund, was läuft nicht rund? Was ist die Ursache?
    • Welche Prozesse sind entscheidend, welche nicht?
    • Was lässt sich einfacher und effizienter gestalten?
    • Gibt es einen Engpaß (Bottleneck) in den Prozessen? Wo und warum?
    • Wie unterstützen die derzeitigen Softwarelösungen aktuelle Prozesse im Unternehmen?
    • Wie können die derzeitigen Software-Systeme (jedes für sich) zukünftige Anforderungen abdecken? Wie aufwendig sind diese zu warten? Wie komplex sind die jeweiligen Schnittstellen aufgebaut?
    • Wie beeinflusst die Digitalisierung das Geschäftsmodell?
    • Welche KPIs werden heute und in Zukunft benötigt, um die Geschäftssparte/das Unternehmen zu steuern? Welche Abteilung benötigt welche KPIs, um die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit im richtigen Ausmaß treffen zu können (Treibermodell)?
  6. Integrationsfähigkeit der neuen Programme bzw. Software prüfen
  7. Rechtliche Vorgaben erfüllen, Compliance berücksichtigen
    • Mit der Digitalisierung stellen sich meist neue Herausforderungen wie die DSGVO, revisionssichere Ablage im Falle der digitalen Aufbewahrung von Belegen etc. 
    • Fragen nach einem strukturierten Prozess-Workflow, Berechtigungskonzept, Unterschriftsberechtigungen inkl. Vertretung, Budgetverantwortlichkeiten etc. gehen sehr ins Detail, sind jedoch ausschlaggebend für einen ordnungsgemäß implementierten Workflow. 
  8. Digitale Kultur leben

Abgesehen von den unterschiedlichen Ansätzen bei der Vorgehensweise mit Veränderungsprozessen (Phasen von Veränderungsprozessen nach Lewin oder Kotter)   sind die Instrumente, um die Veränderungsprozesse zu steuern und voranzutreiben (Workshops, persönliche Kommunikation, Personalentwicklung, Führungskräfteentwicklung, Projekt-management etc.) ebenso wichtige Bestandteile im Change Management und situationsbedingt einsetzbar. Abschließend wird noch einmal auf die Wichtigkeit der Einbeziehung der MitarbeiterInnen bei Digitalisierungsprozessen (wie bei allen Changeprozessen) hingewiesen.

Zum Veränderungsmodell nach Kotter haben wir einen Blog im Jahr 2017 verfasst.

 

Mit besten Grüßen

Peter Ranefeld-Rathbauer & Paul Ranefeld

 

Literatur zu Digitalisierung im Rechnungswesen, 06.09.2019

Literatur zu Digitalisierung im Rechnungswesen, 06.09.2019

Digitalisierung, 06.09.2019

 

Wie gelingt die Digitalisierung im Rechnungswesen? Heute wollen wir auf Literaturhinweise zur Digitalisierung in unserem Blog aufmerksam machen. Darüber hinaus wird im u.a. Link kurz angerissen, welche Prozesse im Controlling und Rechnungswesen zukünftig Bedeutung haben werden. Zur Studie von KPMG haben wir bereits heuer einen Blog gebracht; welche Aufgabe der Controller zukünftig hat, lesen Sie hier:

Literatur zur Digitalisierung im Rechnungswesen

Viel Spaß beim Lesen!

RANEFELD & RANEFELD-RATHBAUER

Interim Management und Digitalisierung, 27.08.2019

Interim Management und Digitalisierung, 27.08.2019

Digitalisierung, 27.08.2019

 

Digitalisierung – wo anfangen?

Schon Becker et al beschreibt  den Begriff Digtalisierung  mit unterschiedlichen Ansätzen auf den Seiten 4 bis 10, somit in einem weiten Spektrum von der rein technischen Betrachtungsweise bis hin zur ökonomischen (vergl. Geschäftsmodelle in der digitalen Welt; S. 4ff; Becker et al; Springer 2019).

Becker et al interpretiert die Digitalisierung durchaus als eigenständige Strategie im klassischen Sinne – Digitalisierung ist die strategisch orientierte Transformation von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen bis zur Transformation von Geschäftsmodellen unter Nutzung von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien, mit dem Ziel nachhaltige Wertschöpfung effektiv und effizient zu gewährleisten (vergl. Geschäftsmodelle in der digitalen Welt; S. 41; Becker et al; Springer 2019).

Ein wichtiger Aspekt vorweg. Die Transformation beginnt an der Spitze. UnternehmensvertreterInnen könnten sich fragen, ob Aufsichtsrat/Beirat/EigentümervertreterInnen richtig besetzt ist, um die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen. Ist die junge Generation ausreichend vertreten (vergl. European Private Business Survey 2019; S. 13; PWC; PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft)?

Digitalisierung braucht mehr als Technologie. Digitalisierung braucht die Bereitschaft, eingefahrene Prozesse und Strukturen radikal zu überdenken und zu ändern. Das weckt mitunter Ängste. Durch die Digitalisierung werden viele Strukturen und Prozesse neu aufgesetzt. Wie verwandelt das die Anforderungen, Aufgaben und Abläufe der MitarbeiterInnen? Und wie können ManagerInnen jene gewinnen, die der Transformation entgegensehen oder sie blockieren?

Management auf Zeit oder Interim Management stellt für Unternehmen eine Option dar, Know-How in das Unternehmen zu bringen und die Digitalisierungsprojekte voranzutreiben. Das Besondere an diesem Berufsfeld: Interim-Manager bleiben zumeist nur wenige Monate für eine bestimmte Aufgabe in einem Unternehmen und müssen daher besonders zielorientiert, effizient und flexibel arbeiten.

Gemäß der Befragung von UnternehmensvertreterInnen in der Studie „Der österreichische Interim Management Markt 2019“, von Bühler Management und uns, findet Transformation sukszesssive in allen Unternehmensbereichen statt. 2/3 der Befragten gaben an, dass bereits ein Transformationsprozess stattgefunden hat, vor allem im Vertrieb, gefolgt von der Produktion, Einkauf und Rechnungswesen (vergl. Der österreichische Interim Management Markt 2019; S. 18; Bühler; Ranefeld-Rathbauer).

Gemäß der Studie von PWC ist die Digitalisierung den österreichischen Unternehmen noch nicht wichtig genug – nur 49% meinen, dass die digitale Transformation für die Überlebensfähigkeit bedeutsam ist (vergl. European Private Business Survey 2019; PWC; PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft).

Wir geben Impulse für etwaige Transformations-Vorhaben entlang der Wertschöpfungskette, unterstützen bei der Strategieevaluierung iVm Digitalisierung. Darüber hinaus setzen wir die Digitalisierungsstrategie in Ihrem Unternehmen um und begleiten Digitalisierungsvorhaben vor allem im Vertrieb sowie Rechnungswesen & Controlling.

 

Literatur:

  • Geschäftsmodelle in der digitalen Welt; Becker et al; Springer Gabler 2019

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